''Victoria'' auf dem Ratzeburger See

Darstellung eines Schiffes
Victoria Rudern wie ein Römer


Infomaterial

Achtern Heckwärts hinter der Schiffsmitte, hinten

Achtersteven am Kiel ansetzendes, den Schiffskörper nach hinten schließendes Element

Backbord in Fahrtrichtung des Schiffs links

Bilge tiefster Raum des Schiffes, Sam-
melpunkt für Schwitzwasser

Bodenwrange an den Schiffsboden angepasster Spant zur Verbindung von Kiel, Außenhaut und Spanten. Dient der Stabilisierung des Schiffs- körpers

Brasse back- und steuerbord an der Rah befestigtes Tau. Dient der hori-
zontalen Drehung der Rah um den Mast

Bug vorderer Teil des Schiffskörpers mit angedeutetem Rammsporn

Dollbord zum Rudern längs um das Schiff herumlaufende Bordkante

Dolle Befestigung für Riemen

Dollpflock Drehpunkt für Riemen

Ducht Sitzbank für Ruderer

Geitau Tampen zum Einholen des Segels (Hochholen der unteren Enden des Rahsegels)

Gordings, Gordinge Tampen zum Hochholen der Se-
gelkanten (Reffeinrichtung des Rahsegels, dient der Verkleine-
rung der Segelfläche)

Heck Hinterer Teil des Schiffs

Kalfatern Einbringen von Dichtmaterial in die Plankennähte

Kielschwein oberhalb des Kiels verlaufender Längsverband, dient der Ver-
besserung der Statik oberhalb des Kiels

Mallenbau Schiffsbauweise mit Hilfe einer Schablone oder eines provi-
sorischen „Skeletts“, an dem
die Planken befestigt werden

Mediterrane Bauweise Schiffsbauweise, die bevorzugt
im Mittelmeerraum angewendet wurde

Monere einreihiges Ruderschiff

Nut- und Federbauweise Schiffsbauweise, bei der in jede Planke kleine Taschen (Nuten) in das Holz gestemmt werden. Dort werden dann Plättchen aus Holz (Federn) hineingesteckt. So grei-
fen die Planken fest ineinander

Planken „Außenhaut“ des Schiffs

Rah segeltragender Bestandteil der Takelage. Rundhölzer, die quer zur Fahrtrichtung am Mast an-
gebracht sind

Riemen dient zur Fortbewegung des geruderten Schiffs

Ruder dient zur Steuerung des Schiffs

Rumpf Schiffskörper

Schlag eine Familie von Knoten, eine Segelstrecke
Schot Tau zum Segelsetzen, Gegenstück zum Geitau

Spant zur Rumpfverstärkung dienendes und Beplankung tragendes quer-
verlaufendes Holz

Steuerbord in Fahrtrichtung des Schiffs rechts

Tampen Seil

Takelage Mast und Tauwerk (ohne Schoten) des Schiffs

Weger zwei Längsbalken im Innern des Schiffs, dienen der Stabilisierung vom Bug zum Heck

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Römische Schiffsfunde aus Oberstimm, 1. Jh. n. Chr.